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Courage AG – auf Spurensuche

Auf Spurensuche – 80 Jahre nach den Deportationen in Bochum

Am Donnerstag, den 04.11.2021, nahm die Courage-AG der Anne-Frank-Realschule an einer ganz besonderen Veranstaltung teil. Im Rahmen der „Aktions- und Bildungswochen gegen Antisemitismus“ begaben sich die Schülerinnen und Schüler des Jahrganges 9 auf Spurensuche in der Bochumer Innenstadt und gingen unter anderem den Fragen nach:

Wie sah jüdisches Leben in Bochum vor der NS-Zeit aus? Wo waren die Schalthebel der Macht der NSDAP in Bochum?

Welche anderen Gruppen von Bürgerinnen und Bürgern wurden verfolgt? Wie wird an die Opfer von Gewaltherrschaft und Krieg gedacht?

Bei einem ca. 1,5 stündigen Rundgang im Innenstadtbereich wurden bedeutsame Orte des jüdischen Lebens in Bochum vor der NS-Zeit sowie zurzeit des Nationalsozialismus abgelaufen und für die Jugendlichen erlebbar gemacht. Angekommen im Erinnerungsort Bochumer Nordbahnhof wurde der Courage-AG die „Initiative Nordbahnhof Bochum e. V“ vorgestellt. Dieser gemeinnützige Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die Bedeutung des Bahnhofs im Kontext der Judenverfolgung und der damit verbundenen Deportationen für nachfolgende Generationen zu erhalten.

Der Bochumer Nordbahnhof war auch Ausgangspunkt für Züge, mit denen Sinti und Roma aus Bochum und Umgebung ab März 1943 in mehreren Transporten deportiert wurden. Wie die Juden wurden auch Sinti und Roma aus rassistischen Gründen verfolgt. Ihre Deportation erfolgte aufgrund des so genannten „Auschwitz-Befehls“ Heinrich Himmlers (Reichsführer SS und Chef der deutschen Polizei) vom 16. Dezember 1942. (Quelle: Stadtarchiv Bochum).

Sowohl die ausführliche Stadtführung als auch die Begehung des Nordbahnhofes führte den Schülerinnen und Schülern die Schrecken und menschenverachtenden Gräueltaten des Nazis-Regimes vor Augen. Die damit einhergehende gesellschaftliche, aber auch individuelle Verantwortung, jegliche Form von Antisemitismus, Fremdenhass und Rassismus zu bekämpfen, wurde durch diese Teilnahme allen Beteiligten nachhaltig verdeutlicht.

Courage AG Spendenaktion

Anmerk.: Das Bild stammt aus „Vor-Corona-Zeiten“

OSTERSPENDENAKTION!!!

Aufgrund der aktuellen Situation haben wir uns entschlossen die Spendenaktion zugunsten des Obdachlosenverseins bodo e.V. bis Ostern zu verlängern. Dementsprechend noch einmal die wichtigsten Informationen:

Die Gemeinschaft der Anne-Frank-Realschule möchte auch in Zeiten der Pandemie Obdachlose und hilfsbedürftige Menschen mit Sachspenden unterstützen.

„bodo e.V.“ versorgt im gesamten Ruhrgebiet Menschen ohne eigenen Wohnsitz mit dem Nötigsten. Wir würden uns riesig freuen, wenn Sie/ihr einen Teil dazu beitragen können/könnt! 

Benötigt werden in erster Linie: 

  • warme Kleidung, wie z.B.: dicke Pullover, Winterjacken etc.
  • Schlafsäcke, Isomatten …
  • kleine Geschenktüten z.B.: etwas persönliches, haltbare Lebensmittel, Hundefutter (für notleidende Menschen mit Hunden), Hygieneartikel etc.

Bitte schreibt kurz auf einen Zettel, welche Dinge der Tüte zu finden sind!

Die Spendenaktion beginnt ab sofort und endet mit Beginn der Osterferien.

Spenden können in erster Linie bei Herrn Westkamp aber auch in der Übermittags-Betreuung u.a. bei Frau Flentje abgegeben werden. Aufgrund der beginnenden Umbaumaßnahmen findet ihr / finden Sie die Ansprechpersonen entweder im bekannten Bereich der Übermittags-Betreuung oder in den temporär bereitgestellten Modulen auf dem Schulhof.

Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihre/Eure Unterstützung. 

Eure Courage-AG

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Re-Zertifizierung“ der AFR als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

zur offiziellen Aufnahme unserer Schule in das Netzwerk
„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

Bitte Klicken zur Großansicht, bei allen Bildern

Am Montag erhielt die Anne-Frank-Realschule Bochum ihre Re-Zertifizierung als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

Auf Initiative der schuleigenen Courage-AG hin und unter Patenschaft der Vize-Landtagspräsidentin von Nordrhein-Westfalen, Frau Carina Gödecke, wurde am Montag dieser Woche unserer Schule das Siegel als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ verliehen. Unter freiem Himmel und bei strahlendem Sonnenschein wurde das nachgeholt, was beim ersten Anlauf 2014, durch den Frühjahrssturm „Ela“ noch abgesagt werden musste.

Erneut bekannten sich im Rahmen der Zertifizierungs-Regularien eine große Mehrheit der Schulgemeinde zu freiheitlich-demokratischen Werten und dem stetigen Kampf gegen jegliche Form von Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus. Die Courage-AG organisierte diesbezüglich federführend den Zertifizierungs-Prozess und wirkte darüber hinaus maßgeblich am gestrigen Festakt mit. Unter Beachtung der erforderlichen Hygiene-Richtlinien des Landes wurde in der Feierstunde an die vergangenen Projekte der Courage-AG erinnert und neue Ideen den anwesenden Schülerinnen sowie der Schulleitung und Frau Gödecke vorgestellt.

Die zur Weihnachtszeit organisierte Spendenaktion mit dem Sozialverein „bodo“ sowie diverse schuleigene Projekte für ein respektvolles Miteinander spiegelten nur einige einer Vielzahl an Aktionen der hochmotivierten Courage-AG-Mitglieder wide

Der Inhalt der nachfolgenden Redenauszüge informiert, ermuntert, rüttelt auf und drückt eine ganz klare Vision unserer couragierten Arbeit für die Zukunft aus.

Herr Westkamp, Leiter der Courage-AG eröffnet den Festakt wie folgt:
Die Ernennung unserer Schule als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ geht nicht nur einher mit diesem Festakt und der Verleihung eines neuen Schildes. Diese Ernennung ist zugleich eine Aufforderung:

Eine Aufforderung an alle, die das tägliche Leben unserer Schule erfahren und mitgestalten, sich entschieden jedweder Form von Diskriminierung, Rassismus sowie Antisemitismus entgegen zu stellen.
Die Anne-Frank-Realschule steht nicht zuletzt durch ihren Namen in der Verantwortung Vielfalt, Respekt und Toleranz zu fördern sowie ihren Schülerinnen und Schülern freiheitlich-demokratische Werte zu vermitteln.
Die Entwicklung zukünftiger Generationen hin zu mündigen, vernünftigen Mitgliedern der Gesellschaft muss oberstes Ziel sein und höchste Priorität im schulischen Miteinander genießen.
Wir, und damit meine ich die Schülerinnen und Schüler, die Kolleginnen und Kollegen sowie alle anderen am Schulgeschehen Beteiligten, gehen mit dieser Ernennung eine Verpflichtung ein. Wir verpflichten uns zu eben diesen Grundwerten und deren uneingeschränkte Gültigkeit.
Zum Abschluss . . . möchte ich noch einen neuen Deutschen Meister zitieren. Leon Goretzka, „Bochumer Junge“ und seines Zeichens Ex-Fußballer beim VfL Bochum, sagte nach einem Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft in Serbien im März 2019, als Reaktion auf rassistische Äußerungen des Publikums:
„Ich bin ein Kind des Ruhrgebiets. Da antwortet man auf die Frage nach der Nationalität mit Schalke, Dortmund oder Bochum.“

Carina Gödecke, 1. Vizepräsidentin des Landtags NRW und Patin der Anne-Frank-Realschule spricht mahnende Worte:
Auch offener oder eher verdeckter Rassismus, individueller genauso wie struktureller, kommt vor, überall und zu jeder Zeit, auch an Schulen. Niemand ist per se dagegen gefeit, denn das Gift des Rassismus ist schleichend und muss immer wieder deutlich benannt werden, um auch erkannt zu werden. Unser Alltag birgt zudem die Gefahr, dass wir uns schleichend an diskriminierende, hetzende, verunglimpfende, rassistische Sprüche und Parolen gewöhnen. Getreu dem Motto „Steter Tropfen höhlt dem Stein.
Sie formuliert einen Auftrag an uns alle:
Hin- statt wegzusehen! Aufklären, darüber reden, auf die Gefahren hinweisen. Populistische und verharmlosende Argumente „entlarven“ und deren Absicht deutlich machen und vor allem den Mund aufmachen, statt ihn zu halten! Also Courage zeigen und Courage leben!
Abschließend bemerkt sie:
Viel Glück und Erfolg, Durchhaltevermögen und Kraft für die Zukunft. Bleibt weiterhin mutig und motiviert auf dem Weg, den euch der Name eurer Schule, die Mitgliedschaft im Netzwerk der Schulen ohne Rassismus, und eurer gesunder Menschenverstand zeigt.
Wir alle brauchen euch, diese engagierten, motivierten, junge Menschen, um nicht zu vergessen, dass Artikel 1 unseres Grundgesetzes „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ eine Verpflichtung für jeden Einzelnen von uns darstellt. Das ist eine Verantwortung und Verpflichtung, die wir nicht delegieren können. Der wir uns nicht entziehen können.

Tobias Blöink, Vertreter der Regionalkoordination des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ der Stadt Bochum formuliert seine zentralen Gedanken:
Der Titel Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage beschreibt keinen Zustand, sondern ist als Ziel zu verstehen, auf welches die Schüler*innen innerhalb des Netzwerkes hinarbeiten.
Rassismus hat viele Gesichter und ist ein Bestandteil unserer Gesellschaft. Sich dagegen zu engagieren, ist eine Daueraufgabe, die einen langen Atem benötigt. Ermutigen sollte uns jede Situation, die durch Courage das Leid anderer abschwächt oder gar verhindert.
Eigene Gedankenmuster zu hinterfragen, ist eine Aufgabe, welche alltäglicher Rassismus uns stellt. Das kann sehr anstrengend sein und auch mal schmerzen, ist aber die Mühe wert.

Courage-AG #3

Ein Kofferraum voller Spenden

Die Courage-AG bedankt sich im Namen von „bodo e.V.“ für die hohe Spendenbereitschaft der gesamten Schulgemeinde. Neben einer Vielzahl an Sachspenden (Schlafsäcke, Kleidung usw.) wurden auch liebevoll eingepackte Geschenke für die Bedürftigen abgegeben.

Wir bedanken uns ganz herzlich für die gelungene Aktion und wünschen allen Eltern, Schülerinnen und Schülern sowie den übrigen Beteiligten eine besinnliche Weihnachtszeit.

Ihre/Eure Courage-AG

Courage-AG #2

Courage-AG
Treppenaktion Dezember 2019

Das sind wir – dafür treten wir ein!

Mit einer „Treppenaktion“ macht die Courage-AG optisch sehr wirksam ihre Werte deutlich. Bei jedem Unterrichtswechsel, bei jedem Gang aus der Pause in den Unterricht lesen unserer Schüler*innen die Schlagworte quasi im Vorbei-(herauf-)gehen. Das soll sensibilisieren und unsere Schüler*innen zu diesen Themen wach halten.

Courage-AG #1

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und Erziehungsberechtigte und alle weiteren Interessenten,

Courage-AG sammelt für bodo e.V.

da die Winterzeit nun vor der Tür steht, benötigen viele Obdachlose winterfeste Anziehsachen, Dinge des täglichen Bedarfs und vor allem Isomatten und Schlafsäcke.

Die Courage – AG der AFR möchte zugunsten des Obdachlosen – Vereins „bodo e.V.“ eine Sammelaktion starten.

Folgende Dinge können gespendet werden:

  • kleine Tüten (ca. DIN A5) mit Kleinigkeiten wie Süßigkeiten (Schokolade, Kekse, Nüsse etc.)
  • Körperpflegeprodukte (Zahnbürste, Zahncreme, Duschgel, für Frauen auch Tampons oder Binden)
  • Teebeutel, Kaffeesticks, Tütensuppen
  • Menschen mit Hunden freuen sich auch über Hundefutter
  • Alle Spenden gern auch mit einem kleinen persönlichen Gruß

Hinweis: Wenn ein Päckchen geschlechtsspezifisch ist bzw. für HundebesitzerInnen, wäre es super, sie mit einer entsprechenden Notiz zu versehen.

Kleiderspenden:

  • Wintertaugliche Schlafsäcke, Isomatten sowie wintertaugliche Bekleidung und Schuhe
  • Socken, Schals etc.
  • Bitte geben Sie nur Erwachsenenkleidung ab

Abgabe im Raum von Herrn Westkamp (Raum 136) oder bei den Schülerinnen und Schülern der Courage – AG!

Vielen Dank für Ihre/Eure Unterstützung.

Eure Schülersprecherinnen und die Courage-AG

Eure Hände für die AFR

Projekt „Eure Hände für die AFR“

Anlässlich des Schulfestes der Anne-Frank-Realschule am 10.10.2019 organisierte die Courage-AG das Projekt „Eure Hände für die AFR“.

Zu diesem Zwecke bereiteten die beteiligten Schülerinnen und Schüler eine weiße Fläche im Treppenhaus des Schulgebäudes vor, die im Rahmen des Schulfestes mit bunten Handabdrücken „verziert“ werden sollte.

Unter den Stichworten Gleichberechtigung, Vielfalt, Toleranz sowie Respekt verewigten sich sowohl Schülerinnen und Schüler der AFR als auch Kolleginnen und Kollegen. Darunter auch unsere Schulleiterin Frau Krebs-Schmid.

Im Namen der Courage-AG bedanken wir uns herzlich für die aktive Mitgestaltung unseres Projekts und hoffen einen wichtigen Beitrag für das gemeinschaftliche Miteinander an unserer Schule geleistet zu haben.

Eure Courage-AG

Chronik der AFR

Chronik der AFR zum 50jährigen Jubiläum

1969 – 2019
Festschrift zum 50jährigen Bestehen

Inhalt unter anderem

  • Wichtiges über Anne Frank
  • Aktuelles über uns
  • Die Geschichte der Schule
  • Klassenfotos aus diesem Schuljahr

Liebe Schülerinnen und Schüler,

liebe Eltern,

wer auf dem Schulfest keine Chronik erhalten hat, kann sie in der ersten Schulwoche nach den Herbstferien im Sekretariat oder bei Frau Krebs-Schmid kaufen zum Preis von 5,00 €.

Projekt Turnen und Akrobatik

Projekt Turnen und Akrobatik –
Präsentation der Arbeit 
Schulfest Jubi 50 am 10.10.2019

Die Einladung zum Projekt schien verlockend zur sein.
27 Schüler*innen aus dem Jahrgang 6 und 7 meldeten sich zur Projektarbeit.
Unterstützen sollten zwei Sporthelfer, was trefflich gelang!
Nach einem Vortreffen wie auch bald in den folgenden Arbeitsphasen war das Ziel klar formuliert:
Wir wollen präsentieren und das, so gut es geht.

In drei sehr intensiven Tagen wurde ein Choreographie erarbeitet, die die drei turnerischen Grundbewegungsfelder des Projekts abdeckte:

  • Sprünge mit dem Mini-Tramp
  • Turnen am Boden
  • Partner- und Gruppenakrobatik

Videoaufzeichung der Präsentation

Die Aufzeichung stammt von einem Smartphone. So ist der Sound „Handy-Like“. Um die Originalathmosphäre abbilden zu können, gibt es auch den Originalklang aus der Quelle (Smartphone). Beachten Sie die dennoch Reaktionen des Publikums!

Turnen mit dem Minitramp –
Turnen am Boden
Partner- und Gruppenakrobatik

Resume

Bisher ein einzigartiges Projekt.
Das sehenswerte Ergebnis der Arbeit lässt hoffen, das ein (kleines) Interesse am Turnen geweckt wurde – auch außerhalb des Kreises der Teilnehmer*innen!

Ein großer Dank an die Sporthelfer, die uns in der Durchführung der Projekts als Helfer überaus positiv beeindruckt haben!!

Besuch in Kuopio

Besuch der Partnerschule in Kuopio – Finnland.

Kuopio – Finnland? Informationen

Nach dem Besuch des Orchesters der Haapaniemie-Schule aus Kuopio sind 27 Schüler/inne der Anne-Frank Schule zum Gegenbesuch nach Kuopio geflogen. Nach sehr intensiven und anstrengenden Proben ging es für die jungen Musiker aus Chor und Orchester der Schule am 6.5.2019 los. Wir trafen uns um 8.00 Uhr am Flughafen in Düsseldorf. Die Aufregung war bei Eltern genauso groß wie bei den Kindern. Ich glaube, dass der ein oder andere seine Entscheidung die Kinder reisen zu lassen durchaus in diesem Augenblick bereut hat.

Nach aufregendem Einchecken und  gemeinsamem Zittern am Zoll flossen einige Tränen der Erleichterung. Die Hälfte der Gruppe war noch nie geflogen.

Das Erlebnis konnte beginnen.

Als Erstes wurde der Flughafen besichtigt. Warme und kalte Getränke von St…… versüßten die Wartezeit.

Im Flugzeug war die Anspannung mit Händen zu greifen. Aber als wir dann über den Wolken waren glänzten die Augen vor Freude. Im Flugzeug saß ein weiteres Schulorchester. Schnell hatte man Kontakt gefunden und tauschte sich über Instrumental- und Konzerterfahrungen aus und alle waren begeistert, als unsere jungen und unbedarften Schüler/innen finnische Lieder anstimmten.

Selbst die Crew amüsierte sich köstlich.

In Helsinki angekommen wurden wir von unserem Busfahrer mit einem großen Willkommensschild begrüßt. Der Weg zum Bus wurde im strammen Tempo zurückgelegt, so dass wir schon um 16.00 Uhr Ortszeit auf der Autobahn waren.

Um 21.00 Uhr lagen wir schon unseren Gastgebern in den Armen, so dass der Tag doch nicht so lang wurde wie befürchtet.

Am Dienstag ging es dann mit den besonderen Erlebnissen los.

Treffen um 8.00 Uhr bei 5° Celsius und Nieselregen im Stadion der Stadt. ringsum Wasser und ein kalter Wind. Alle Schulen der Stadt treffen sich zum Staffellauf. Kein Kind meckert. Wir wundern uns alle und machen mit!!!!!

Anne Frank Schüler/innen gewinnen sogar eine Medaille. Geht also!!!

Anschließend 8km Laufen zur Schule, Probe in der Turnhalle/Aula.

Danach Essen in der Mensa. Es schmeckt allen gut. Die Köchinnen freuen sich über den gesunden Appetit unserer Lieben. Nach einigen Schulstunden brechen wir alle auf zum Hafen zu einer Rundfahrt mit dem Schiff Osmo über den Kalavesiesee.

Mittwoch: Tolles Konzert in der vollen Aula der Schule vor allen Schüler/innen der Schule. Nach anfänglicher Nervosität wachsen unsere Kinder über sich hinaus und ernten viel Applaus.

Nach einem leckeren Essen in der Mensa brechen wir alle zu einem Stadtrundgang auf. Erste Station ist das große Konzerthaus der Stadt in dem wir das Symphonieorchester der Stadt bei Aufnahmen für eine Vertonung eines Zeichentrickfilms beobachten dürfen. Wir laufen weiter zum Dom, wo unsere finnischen Freunde zum Tag der Blasmusik ein Konzert vom Turm der Kirche spielen. Weiter geht es zum Freilichtmuseum, wo uns die finnische Kultur und Geschichte von einem sehr liebe älteren Herrn näher gebracht wurde, der sich freute sein Deutsch benutzen zu können. Er verstand sich sofort gut mit den Kindern und die Führung dauerte durch die vielen Fragen viel länger als geplant. Beide Seiten waren zufrieden und freuten sich über die schönen Stunden. Anschließend trafen wir die finnischen Kinder auf dem Markt und alle zogen in kleinen Gruppen durch die Stadt.

Abends trafen sich alle Familien in einem Familiencamp außerhalb der Stadt zum gemeinsamen Essen, Saunieren und Schwimmen. Auch unsere Lieben hat es gefallen bei 6° Celsius Wassertemperatur ins Wasser zu springen und sich wohlzufühlen. Ein unglaubliches neues Erlebnis!!!! Übrigens krank wurde niemand!!!!

Donnerstag: Morgens war für Alle Unterricht. Informatik, Mathe, Religion und Englisch standen auf dem Plan. Alle Lehrer gingen die Herausforderung an dies mit 52 Kindern in einem normalen Klassenraum  zu gestalten. Durch hervorragende technische Ausstattung war dies kein großes Problem.

Abends war dann unser großes Konzert. Eigentlich nach unserem Erfolg am Mittwoch ohne große Aufregung. Die stellte sich dann aber sehr schnell bei der Probe ein. Ein Konzert in der Kirche ist immer etwas Besonderes. Wir hatten darin keine Übung und der Zeitversatz hat uns fast zur Verzweiflung gebracht.

Durch große Disziplin und Anstrengung haben wir das alle zusammen gut gemeistert und konnten danach sehr stolz sein. Die Kinder haben danach noch gemeinsam gefetet. Wir Großen waren durch unsere Gastfamilien eingeladen und haben jeweils einen sehr schönen familiären, ruhigen Abend zur Nachlese verbracht.

Freitag: Es ist wieder Unterricht angesagt. Der Nachmittag wird in den Familien verbracht und man versucht schon mal seinen Koffer zu packen.

Abends treffen wir uns Alle in der Schule zu einem großen Abschiedsabend. Die finnischen Familien erzählen mir wie toll die Kinder sich in den Familien eingebracht haben. Viele der Kinder haben auch mehr und mehr ihre Scheu vor der englischen Sprache verloren und konnten sich immer besser verständigen.

Pläne wurden geschmiedet wie man die Freundschaften weiter pflegen kann. Auch die Eltern haben zum Teil intensiven Kontakt gehabt, um sich über das NICHT-Heimweh Gedanken zu machen. Man hatte doch am Flughafen das Gefühl gehabt, dass die Kinder das nicht alleine schaffen!!!!!?!!

Samstag ging es dann nach einem tränenreichen Abschied in aller Frühe zurück nach Helsinki. Man hatte auch noch Zeit einige leckere/teure Getränke bei St……. Am Flughafen zu trinken und zu diskutieren, ob die in Düsseldorf leckerer waren.

Pünktlich um 18.00 Uhr landeten wir in Düsseldorf und nach langer Wartezeit auf das Gepäck brach großer Begrüßungsjubel bei Eltern und Geschwistern aus, als sie uns alle wieder in die Arme schließen konnten.

Und Jetzt?????

Die beiden musikalischen Leiter in Absprache mit den Schulleitungen planen, den Austausch 2023 wieder zu stemmen. Mit neuen Schülern und neuen Ideen.

Sehen wir was kommt!!!!!!

Mit vielen Grüßen und einem lachenden Herzen

Eure/Ihre

J. Brink

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