Mit dieser Woche endet für uns ein ganz besonderer Abschnitt. Bevor wir nach den Sommerferien in unser neues Schulgebäude umziehen, haben wir gemeinsam Abschied von unserem alten Schulhaus genommen – mit vielen schönen Erlebnissen und gemeinsamen Erinnerungen.
Am Montag stand der Klassenlehrerunterricht im Mittelpunkt.
Am Dienstag machten sich alle Klassen bei einer Sternwanderung auf den Weg zum alten Schulgebäude. Der Mittwoch bot Raum für gemeinsame Erlebnisse bei individuellen Ausflügen – ob im Park, in der Trampolinhalle oder im Hochseilgarten.
Am Donnerstag frühstückten wir gemeinsam unter freiem Himmel, bevor alle Klassen das alte Schulgebäude im Rahmen einer Kunstaktion noch einmal kreativ und bunt gestalteten. So bleiben viele persönliche Spuren und Erinnerungen zurück.
Den Abschluss bildeten am Freitag unsere gemeinsame Assembly und anschließend die Zeugnisvergabe.
Nach den Sommerferien beginnt für uns ein neues Kapitel. Zunächst treffen wir uns noch einmal im alten Gebäude in den Räumen der Klassenleitungen. Von dort gehen wir gemeinsam hinüber in unser neues Schulgebäude. Ein Moment, auf den wir uns schon jetzt sehr freuen.
Bis dahin wünschen wir allen Schülerinnen und Schülern, ihren Familien sowie allen, die sich unserer Schule verbunden fühlen, erholsame und schöne Sommerferien.
Wir freuen uns riesig: Auf unserem Weg zur BNE-Schule (Bildung für nachhaltige Entwicklung) ist ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung gegangen.
Direkt neben unserer Schule dürfen wir künftig eine Parzelle in der Kleingartenanlage des Schrebergartenvereins „Friedlicher Nachbar“ nutzen. Damit entsteht ein neuer Lernort, an dem unsere Schülerinnen und Schüler Nachhaltigkeit mit allen Sinnen erleben können – beim Pflanzen, Pflegen, Beobachten und Ernten.
Bis es so weit ist, gibt es allerdings noch einiges zu tun. Umso dankbarer sind wir für die großartige Unterstützung, die wir bereits erfahren durften. Zahlreiche engagierte Mitglieder des Vereins haben tatkräftig mit angepackt: Hecken wurden geschnitten, Büsche und Gräser zurückgeschnitten und Wege freigeräumt. So nimmt unser zukünftiger Schulgarten Schritt für Schritt Gestalt an.
Ein besonderer Dank gilt dem Vorsitzenden Herrn Szymanski, der uns von Anfang an seine Unterstützung zugesichert hat und uns bei den ersten, besonders arbeitsintensiven Schritten nicht allein lässt. Dieses Engagement ist alles andere als selbstverständlich und bedeutet uns sehr viel.
Ebenso bedanken wir uns ganz herzlich bei unserem Förderverein, vertreten durch die Vorsitzende Frau Becker. Durch die finanzielle Unterstützung des Fördervereins wird dieses besondere Projekt überhaupt erst möglich.
Jetzt freuen wir uns darauf, den Garten gemeinsam mit unseren Schülerinnen und Schülern weiterzuentwickeln. Schon bald soll hier gesät, gepflanzt, gepflegt und gelernt werden. Und wer weiß – vielleicht können wir schon in nicht allzu ferner Zukunft die ersten Kräuter oder das erste selbst angebaute Gemüse ernten.
Wir können es kaum erwarten, unserem Schulgarten Leben einzuhauchen!
Freudig und gespannt lernten unsere neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler am Nachmittag des 6. Juli ihre zukünftigen Klassenleitungen sowie ihre neuen Mitschülerinnen und Mitschüler kennen.
Für einen gelungenen Auftakt sorgte die jetzige Klasse 5a, die gemeinsam mit Musiklehrer Herrn Genc zwei fröhliche Lieder vorbereitet hatte. Begleitet von Klavier und Cajón entstand sofort eine herzliche und fröhliche Atmosphäre. Im Anschluss verbrachten unsere „Neuen“ gemeinsam mit ihren Klassenleitungen eine erste Kennenlernzeit in den zukünftigen Klassen.
Der offizielle Start an der Anne-Frank-Realschule erfolgt dann am 3. September um 9:00 Uhr mit dem Einschulungsgottesdienst in der Elisabethkirche in Gerthe.
Bis dahin wünschen wir allen erholsame Sommerferien und freuen uns schon sehr darauf, euch nach den Ferien an unserer Schule willkommen zu heißen!
Wie funktioniert Politik eigentlich in der Praxis? Dieser Frage gingen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 im Fach Sozialwissenschaften bei einem Besuch des Landtags in Düsseldorf nach.
Nach einer Einführung in die Arbeit des Parlaments nahmen die Jugendlichen im Plenarsaal an einem politischen Planspiel teil. Dabei schlüpften sie in die Rolle von Abgeordneten, diskutierten unterschiedliche Positionen und erlebten, wie politische Entscheidungen entstehen.
Im Anschluss stand ein persönliches Gespräch mit der Landtagsabgeordneten Frau Busche auf dem Programm. Die Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, zahlreiche Fragen zu politischen Themen, zum Alltag einer Abgeordneten und zu aktuellen Herausforderungen zu stellen. Der offene Austausch bot spannende Einblicke in die parlamentarische Arbeit und machte Politik unmittelbar erlebbar.
Der Besuch war eine wertvolle Ergänzung des Sozialwissenschaftsunterrichts und zeigte eindrucksvoll, wie demokratische Prozesse funktionieren und warum politische Beteiligung wichtig ist.
Bei gutem Wetter waren auch in diesem Jahr wieder einige unserer Arbeitsgemeinschaften beim Gerther Sommer vertreten. Die Band und die Gitarren AG spielten auf der Bühne und unterhielten die Besucher und Besucherinnen. Hier entstand gute Stimmung! Und auch die Garten AG präsentierte sich, verkaufte selbstgemachtes und ökologisches Pflanzenschutzmittel und selbstverständlich selbstgezogene Pflanzen. Schön, dass so viele unserer Schülerinnen und Schüler, aber auch Herr Grüning, Herr Genc und Herr Wieschus dabei waren und unsere Schule präsentierten.
Am 16.06.2026 war ich (Eva Daoud) mit meiner Klasse, der 9a, in Bergen-Belsen. Der Ausflug war sehr interessant, aber auch traurig und erschreckend.
Als wir angekommen sind, wurden wir in Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe hatte eine erwachsene Person dabei, die viel über Bergen-Belsen wusste. Am Anfang haben wir uns einen kurzen Schwarz-Weiß-Film angeschaut. In diesem Film wurde erklärt, was in Bergen-Belsen passiert ist.
Danach sind wir in die Ausstellung gegangen. Der Mann, der uns begleitet hat, hat uns viele Informationen über Bergen-Belsen gegeben. Wir konnten ihm auch viele Fragen stellen, die er ausführlich beantwortet hat.
Später durften wir für etwa 20 Minuten selbstständig durch die Ausstellung gehen. Dort hingen viele Bilder, zu denen es Informationen über den Hintergrund gab. Besonders spannend fand ich die Interviews von Menschen, die das Konzentrationslager überlebt hatten. Es war interessant, ihre Geschichten zu hören und mehr über ihr Leben zu erfahren.
Einige Bilder waren jedoch sehr verstörend. Vor allem die Fotos von den vielen dünnen Leichen haben mich schockiert. Es war schlimm zu sehen, wie viele Menschen dort leiden mussten.
Nach der Ausstellung sind wir zu einer großen Wiese mit Massengräbern und verschiedenen Gedenkstätten gegangen. Dort befindet sich auch die Gedenkstätte von Anne Frank und ihrer Schwester Margot. Dieser Ort hat mich sehr berührt und zum Nachdenken gebracht.
Insgesamt war der Besuch in Bergen-Belsen sehr spannend und lehrreich. Gleichzeitig war er auch traurig und bewegend. Ich finde, dass man die Gedenkstätte einmal im Leben besuchen sollte, um mehr über die Geschichte zu lernen und die Opfer nicht zu vergessen.
Besuch der Gedenkstätte Bergenbelsen Klasse 9a und 9c
Die Klassen 9a und 9c besuchten am 16.6.2026 die Gedenkstätte Bergen-Belsen. Der Tag begann am Lernort M.B.89. Von dort aus fuhren die Schülerinnen und Schüler mit dem Bus weiter zum historischen Lagergelände.
In Kleingruppen setzten sie sich mit der Geschichte des Ortes auseinander. Bergen-Belsen diente zunächst als Kriegsgefangenenlager, später als sogenanntes Aufenthalts- oder Geisellager für jüdische Häftlinge und wurde schließlich zu einem Konzentrationslager. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Geschichte der Judenverfolgung und auf dem Schicksal von Anne Frank, die 1945 in Bergen-Belsen starb.
Besonders eindrücklich waren der Rundgang über das weitläufige Außengelände und der Besuch der Ausstellung. Am historischen Ort wurde spürbar, dass hinter Zahlen, Daten und Begriffen immer einzelne Menschen und ihre Lebensgeschichten stehen.
Die Schülerinnen und Schüler begegneten dem Gelände und den Inhalten respektvoll, still und nachdenklich. Die Exkursion bot ihnen die Möglichkeit, Geschichte nicht nur im Unterricht kennenzulernen, sondern sich unmittelbar mit den Folgen von Ausgrenzung, Verfolgung und nationalsozialistischer Gewalt auseinanderzusetzen. Der Besuch wird vielen sicher noch lange in Erinnerung bleiben.
Besuch der Gedenkstätte Bergen-Belsen Klassen 9b und 9d
Die Klassen 9b und 9d besuchten gemeinsam mit ihren Lehrkräften am 25.6.206 die Gedenkstätte Bergen-Belsen. Trotz der hohen sommerlichen Temperaturen erkundeten die Schülerinnen und Schüler das weitläufige Außengelände sowie die Dauerausstellung im Dokumentationszentrum.
Der Besuch bot die Gelegenheit, sich intensiv mit den Verbrechen des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen und die historischen Ereignisse an einem authentischen Ort nachzuvollziehen. Für viele war die Exkursion eine bewegende und eindrucksvolle Erfahrung, die zum Nachdenken anregte und die Bedeutung von Erinnerung, Menschlichkeit und Demokratie noch einmal deutlich machte.
Im Erdkundeunterricht beschäftigt sich die Klasse 8c derzeit mit beeindruckenden Naturphänomenen unserer Erde. Mit viel Kreativität, Teamgeist und handwerklichem Geschick entstehen Modelle zu Vulkanen, Erdbeben im Schuhkarton und Tsunamis aus Papier, Pappe und anderen Materialien.
Auch wenn die Projekte noch nicht fertiggestellt sind, zeigt sich bereits jetzt, mit welcher Motivation und Begeisterung die Schülerinnen und Schüler an ihren Themen arbeiten. Sie recherchieren eigenständig, planen ihre Arbeitsschritte, entwickeln Lösungen für auftretende Probleme und setzen ihre Ideen kreativ um.
Genau darin liegt eine besondere Stärke des Projektunterrichts: Die Schülerinnen und Schüler können interessengeleitet arbeiten und eigene Schwerpunkte setzen. Dadurch übernehmen sie Verantwortung für ihren Lernprozess und setzen sich intensiv mit ihren Themen auseinander. Neben fachlichem Wissen werden dabei wichtige Kompetenzen wie Selbstständigkeit, Teamfähigkeit, Kreativität und Organisationsfähigkeit gefördert.
Es ist schön zu beobachten, wie engagiert die Klasse 8c an ihren Projekten arbeitet und wie viel Freude die Schülerinnen und Schüler daran haben, eigene Ideen umzusetzen. Wir sind gespannt auf die fertigen Ergebnisse und freuen uns darauf, diese bald präsentieren zu können.
Viele Schulen organisieren zwischen Frühjahr und Herbst Sponsorenläufe für gemeinnützige Zwecke – so auch die Anne-Frank-Realschule in Bochum. Dort sind 115 Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen auf die Laufstrecke gegangen und haben sich von Verwandten, Bekannten und Freunden, gemessen an ihrer zurückgelegten Strecke, sponsern lassen. Als Spendenziel hatten sich die Realschülerinnen und -schüler den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Bochum unter dem Dach der Deutschen Kinderhospiz Dienste ausgesucht und übergaben vor einiger Zeit gleich zwei symbolische Spendenschecks. Denn auch die Schülervertretung der Schule sammelte für die Kinderhospizarbeit in Bochum und Umgebung.
Allein beim Sponsorenlauf der vier Klassen aus dem fünften Jahrgang hatten die 115 Schülerinnen und Schüler insgesamt 1000 Euro erlaufen. In dem von den fünften Klassen gespendeten Betrag versteckte sich außerdem noch ein Restgeld des Realschul-Abschlussjahrgangs 2025. Außerdem steuerte die Schülervertretung (SV) durch Einnahmen bei unterschiedlichen Aktivitäten noch einen Scheck über 2025 Euro bei – Geld, das unter anderem bei diversen Veranstaltungen durch den Verkauf von Popcorn und Getränken zusammengekommen war.
Andrea Eickholt, Regionalleiterin für die ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienste der Deutschen Kinderhospiz Dienste im Ruhrgebiet, freute sich über das wiederholte Engagement der Anne-Frank-Realschule, die sich auch jetzt wieder solidarisch zeigte mit dem Schicksal vieler Kinder und Jugendlicher in Bochum und Umgebung, die so schwer krank sind, dass sie möglicherweise sterben, bevor sie erwachsen werden. Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Bochum begleitet betroffene Familien durch geschulte Ehrenamtliche, die innerhalb der Familie regelmäßig entweder Zeit mit dem erkrankten Kind oder mit den gesunden Geschwistern verbringen und die Eltern so in ihrem herausfordernden Alltag ein Stück weit entlasten.
Vorschlag Bildunterschrift zu Bild „2026-06-03 Anne-Frank-Realschule in Bochum spendet 3025 Euro für Kinderhospizarbeit“:
Susanne Hoffmann (links), Klassenlehrerin im 5. Jahrgang, Schülerinnen und Schüler der fünften Klasse (2. und 3. von links) sowie zwei Schülerinnen der SV (3. und 4. von rechts) und Konrektorin Michaela Steinhauer (2. von rechts) übergaben Andrea Eickholt (rechts) von den Deutschen Kinderhospiz Diensten die symbolischen Spendenschecks.
Quelle/Fotos: Deutsche Kinderhospiz Dienste Bochum
Bei unserer Assembly wurde wieder einmal deutlich: In den vergangenen Wochen war an der Anne-Frank-Realschule viel los. Die Schülerinnen und Schüler engagieren sich in zahlreichen Projekten, Wettbewerben und Aktionen und zeigen dabei Kreativität, Teamgeist und Begeisterung.
Aus der SV gibt es gleich mehrere Neuigkeiten: Große Freude herrschte in der Klasse 5a, denn sie gewann beim Ostereiersuchen den „Wanderpokal“ – eine Spielekiste, die nun für viel Spaß in der Klasse sorgen wird. Außerdem laufen bereits die Vorbereitungen für die Prom-Party des achten Jahrgangs am 28.05. Herr Dembinski und Frau Matthieu werben gemeinsam für ein unvergessliches Partyerlebnis.
Beim Wettbewerb „Young Artists“ konnten Schülerinnen und Schüler des neunten Jahrgangs erneut ihr kreatives Können unter Beweis stellen. Frau Dölek übergab sechs Gewinnerurkunden an die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Auch die Courage-AG stellte ihre aktuellen Projekte und Ideen vor. Eva aus der 9a berichtete dabei über das Engagement der Gruppe und ihre Aktionen für ein respektvolles und vielfältiges Miteinander an unserer Schule.
Am 13.05. findet außerdem wieder der TrikotTag statt. Alle Schülerinnen und Schüler sind eingeladen, das Trikot ihres Lieblingsvereins zu tragen – ganz egal, ob Fußball, Handball, Basketball oder eine andere Sportart, ob regionaler Verein oder internationales Team.
Unter dem Motto „Zeig, was dich begeistert“ wurde zudem der Sport Lacrosse vorgestellt. Herr Sander erklärte den Schülerinnen und Schülern die Besonderheiten dieses traditionsreichen Sports, der heute moderner denn je ist.
Besonders beeindruckend ist auch die Leistung von Amaya aus Jahrgang 7. Sie hat ein eigenes Buch geschrieben, das sich mit dem Thema Mobbing beschäftigt und demnächst im Löwe-Verlag veröffentlicht wird.
Wir wünschen unseren fünften Klassen viel Freude und schöne gemeinsame Erlebnisse auf ihrer Klassenfahrt vom 18. bis 22.05.
Außerdem drücken wir unseren Zehntklässlerinnen und Zehntklässlern für die bevorstehenden Zentralen Prüfungen ganz fest die Daumen.
Frau Dölek übergibt Urkunden des KunstwettbewerbsFrau Matthieu und Herr Dembinski berichten von Aktionen der SVDie Klassensprecher der 5a nehmen ihren Gewinn entgegenCourage AG ruft zum Trikot Tag aufHerr Sander präsentiert, was ihn begeistert: LacrossHighlight: Amaya präsentiert ihr Buch